Ihr Weg in die Selbständigkeit

Sie möchten sich in der Schweiz selbstständig machen und Ihre eigene Geschäftsidee verwirklichen? Chapeau! Als Entrepreneur gehören Sie zu den wenigen, die ihre Visionen in die Tat umsetzen wollen. Fleiss, Einsatz und Durchhaltevermögen werden Sie brauchen, doch umso grösser wird die persönliche Genugtuung und Freude beim Gelingen des Unternehmens sein.

Lassen Sie sich auf dem Weg in die Selbstständigkeit von Startup-Me.ch begleiten. Wir betreuen Jungunternehmer bei der Gründung und bieten Ihnen umfassenden Service für einen erfolgreichen Firmenstart. Ob Treuhand, Steuer- und Rechtsberatung, Wirtschaftsprüfung oder Informatik-Gesamtlösungen – die Spezialisten von Startup-Me.ch sind für Sie da. Auf dieser Webseite haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zu den Themen «Startups» und «Existenzgründung» zusammengefasst. Für alles Weitere stehen Ihnen unsere Berater gerne für ein persönliches Beratungsgespräch zur Verfügung.

Gründung - Worauf muss ich achten?

Der Jungunternehmer trifft bereits vor der Unternehmensgründung zahlreiche wichtige Entscheidungen für die Zukunft der Firma. Dabei ist dem Entrepreneur oftmals nicht bewusst, welche organisatorischen und rechtlichen Anforderungen an ihn gestellt werden. Umso wichtiger ist es, sich gründlich auf die anstehenden Herausforderungen vorzubereiten und proaktiv Beratung in Anspruch zu nehmen.


Eine grundsätzliche Fragestellung betrifft die Wahl der Rechtsform des Startups. Jede Rechtsform hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, die es im individuellen Fall abzuwägen gilt. Das Gros der aktuellen Neugründungen ist eine AG oder GmbH. Der formelle Gründungsprozess selbst ist auf dem Weg in die Selbständigkeit nur ein Schritt von vielen und mit professioneller Unterstützung schnell und mühelos erledigt. Die Gründung einer Kapitalgesellschaft (AG / GmbH) dauert in der Regel zwei bis vier Wochen, die Gründung einer Personengesellschaft bedeutend weniger.


Wie bereite ich eine Gründung vor?

Für ein erfolgreiches Startup braucht es nicht nur eine grandiose Geschäftsidee, sondern auch ein durchdachtes Unternehmenskonzept. Oft kennen die Gründer ihr Produkt sehr genau, tun sich jedoch schwerer bei erfolgskritischen Themen wie Marktanalyse, Marketing oder Finanzen. Im Businessplan wird der Entrepreneur direkt mit der Herausforderung konfrontiert, sich selbstkritisch mit zentralen Gründungsthemen zu beschäftigen und seine Geschäftsidee im Detail auszuarbeiten. So wird die Geschäftsidee strukturiert und für Dritte nachvollziehbar – unabdingbar bei der Suche nach gutem Personal oder einem Investor.

Die finanzielle Komponente des Businessplans wird in der Finanzplanung vertieft dargelegt. Der Finanzplan zeigt die geplante finanzielle Entwicklung des Startups und ist eine unerlässliche Informationsquelle für Investoren. Denn ohne genügend finanzielle Ressourcen kann auch die beste Geschäftsidee nicht zünden. Daher ist es wichtig, sich im Voraus über den Kapitalbedarf des Startups Gedanken zu machen und die Finanzierungsmöglichkeiten auszuleuchten.

Gründung – so geht's!

Sobald der Gründer die Geschäftsidee konkretisiert und sich mit den vorgängigen Punkten auseinander gesetzt hat, steht der Schritt der Unternehmensgründung an.

Abhängig von der Rechtsform braucht es verschiedene Dokumente wie beispielsweise Anmeldung, Statuten oder Stampa-Erklärung, die vom Notar beglaubigt dem Handelsregisteramt zur Eintragung eingereicht werden. Wichtig ist für den Gründer, dass die Dokumentation vollständig und rechtlich einwandfrei ist. So kann die Gründung zügig vollzogen und böse Überraschungen im Nachhinein vermieden werden.

Herausforderungen nach der Gründung

Nach der Gründung geht es richtig los. Ob Einkauf, Verkauf, Finanzierung oder interne Organisation und Verwaltung – die Selbständigkeit erfordert viel Fleiss, Einsatz und Durchhaltevermögen. Erschwerend kommt hinzu, dass die regulatorischen Anforderungen an Unternehmen stetig wachsen.

Die spezifischen Anforderungen an die Buchhaltung hängen grundsätzlich von Rechtsform und Grösse des Unternehmens ab. Bei kleinen Einzelunternehmen kann der Jungunternehmer die Buchhaltung zunächst auch selbst führen. Bei Kapitalgesellschaften reichen buchhalterische Grundkenntnisse allein jedoch schnell nicht mehr aus und eine professionelle Buchhaltung ist notwendig.

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Die Schweiz ist für ausländische Unternehmen im grenznahen Gebiet ein lukrativer Markt. Auch viele Firmen mit Konzernstrukturen halten Tochterfirmen in der Schweiz. Was viele Unternehmen nicht wissen: Für Kurzeinsätze in der Schweiz besteht eine Meldepflicht; in einzelnen Branchen bereits ab dem ersten Tag. Das Nichtbeachten dieser Pflicht kann zu Sanktionen führen.
Anfang November 2019 hat die Eidg. Steuerverwaltung eine neue MWST-Information «Ausländische Unternehmen» herausgegeben. In dieser werden die wichtigsten Themen betreffend Steuer-, Abrechnungs- und Buchführungspflicht für Unternehmen mit Wohn- oder Geschäftssitz im Ausland behandelt.
Die Reform der Ergänzungsleistungen (EL) wurde vom Parlament im vergangenen Frühling verabschiedet. Sie zielt auf den Erhalt des Leistungsniveaus, die stärkere Berücksichtigung des Vermögens und die Verringerung der Schwelleneffekte ab. Da kein Referendum ergriffen worden ist, wird die Reform voraussichtlich per Anfang 2021 in Kraft gesetzt.
Was vor einigen Jahren noch undenkbar schien, ist heute Realität: Bankguthaben werden kaum mehr verzinst und auf Sparkonten sowie auf Kontokorrenten müssen teilweise Negativzinsen bezahlt werden. Steuerrechtlich stellt sich die Frage, ob Negativzinsen vom Einkommen abziehbar sind. Das Schweizer Steuerrecht hat keine direkte Antwort darauf, da der Begriff «Negativzinsen» im Steuerrecht nicht existiert.